Warum du nachts nicht schlafen kannst und wie du deine Schlaflosigkeit loswirst

Etwa 15% der Menschen leiden unter Schlaflosigkeit, ob nur ab und zu oder fast jede Nacht. Wer damit zu kämpfen hat, wälzt sich in den Laken, kann nicht entspannen und steht am nächsten Tag wie gerädert auf. Normalerweise braucht ein Erwachsener etwa acht Stunden guten Schlaf – und zwar jede Nacht. Nur so kann er physisch und psychisch gesund bleiben. Wer nicht richtig schläft, riskiert seine Gesundheit: Alzheimer, Herz-Kreislaufkrankheiten und Übergewicht können entstehen, wenn der Körper nachts nicht richtig abschalten kann.

 

 

Herkömmliche Schlafmittel sind als Dauerlösung, aufgrund ihrer Vielzahl an Nebenwirkungen, nicht geeignet um Schlaflosigkeit zu bekämpfen.Wir haben für dich recherchiert und herausgefunden, welche Ursachen Schlaflosigkeit haben kann. Außerdem zeigen wir dir sieben Möglichkeiten, wie du endlich wieder gut schlafen kannst. Wenn du diese sieben einfachen Vorschläge umsetzt, wirst du nie wieder an Schlaflosigkeit denken und jede Nacht gut träumen. Kein stundenlanges herumwälzen in den Laken, nächtliches aufs Klo gehen oder Albträume mehr. Diese neun Dinge können zu Schlaflosigkeit führen:

Multiple Sklerose

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Forscher der University of California fanden heraus, dass es eine Verbindung zwischen Schlaflosigkeit und Multipler Sklerose gibt. In der Studie gab es 2300 Menschen, die unter dieser Krankheit litten – und 70% von ihnen litten ebenfalls unter Schlafstörungen.

Zu viel Stress

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Laut einer Studie der "American Academy of Sleep Medicine", kann Stress die Ursache für Schlaflosigkeit sein. Wichtig hierbei ist, wie man mit Stress umgeht. Je mehr man sich von dem Stress ablenken kann, desto besser.

 

 

Energy Drinks

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Experten der Camilo José Cela University stellten die positiven und negativen Effekte von Energy Drinks heraus. Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass sie sich wacher und konzentrierter fühlten, gleichzeitig wurden sie aber auch schlaflos und nervös.

Asthma Patienten

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Ein Team aus Forschern der Uni Pittsburgh fand heraus, dass Asthma Patienten eher unter Schlaflosigkeit leiden. Die Teilnehmer der Studie hatten meist Depressionen, Konditionsschwierigkeiten und andere Symptome. Asthma Patienten sollten ihre Schlaflosigkeit so schnell wie möglich behandeln lassen.

Schlaganfall Patienten

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Forscher der University of Surrey stellten fest, dass Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, auch mit Schlafstörungen zu kämpfen haben. Das kann an den Schmerzen, an mangelnder Bewegung und den psychischen Folgen des Schlaganfalls liegen.

Zu viel Alkohol

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In einer Studie der John-Hopkins-Universität wurde der Zusammenhang zwischen Alkohol und Schlaflosigkeit herausgestellt. Als Resultat der Studie stand fest, dass Menschen, die mehr als zweimal pro Woche Alkohol trinken, eher Schlafstörungen haben.

 

 

Menopause bei Frauen

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Frauen leiden eher unter Schlafstörungen als Männer. Laut einer Studie der Pennsylvania State University, kann das Risiko, unter Schlaglosigkeit zu leiden, mit der Menopause steigen. Frauen in der Menopause leiden meist an zu wenig Schlaf oder haben Schwierigkeiten einzuschlafen.

Schwaches Immunsystem

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Ein Forscher der University of Leicester zeigte den Zusammenhang zwischen einem schwachen Immunsystem und Schlaflosigkeit. Er fand heraus, dass Schlaflosigkeit meist eine Ursache von Krankheiten ist. Wer also schnell krank wird, leidet meist öfter an Schlafmangel.

Serien schauen

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Wer zu oft und zu lange Serien schaut, also das sogenannte "binge watching" betreibt, leidet, laut einer Studie der University of Michigan eher unter Schlafstörungen. Dies liegt daran, dass der Körper nach langem fernsehen, länger zum herunterkommen braucht.

So wirst du deine Schlaflosigkeit wieder los: Yoga machen

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Eine Forschergruppe aus Seattle stellte fest, dass Yoga gegen Schlaflosigkeit helfen kann. Schon 12 Wochen regelmäßiges Yogatraining verbessert die Schlafqualität und hilft gegen Depressionen und Stress. Auch für Frauen in der Menopause ist Yoga hilfreich.

Heilkraft der Kräuter

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Der Mediziner und Autor Robert Rountree beschreibt in seinem Buch "Alternative and Complementary Therapies", die Heilkraft einiger Pflanzen, und wie sie die Schlafqualität verbessern können. Vor allem Baldrian, Hopfen, Kamille und Johanniskraut sollen gegen Schlaflosigkeit helfen.

Ein Glas Kirschsaft

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Forscher der Louisiana State University zeigten, dass zwei Gläser Kirschsaft am Tag für zwei Wochen, helfen soll, Schlafstörungen zu bekämpfen. Kirschen sind eine natürliche Quelle für das Schlafhormon Melatonin, und helfen deswegen, den Schlafrhythmus zu regulieren.

Therapie mit Licht

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Ein Forscher der Universität in Buffalo stellte fest, dass Licht eine große Rolle in unserem Schlafverhalten spielt. Mithilfe einer Lichttherapie, lassen sich Schlafrhythmen wieder regulieren und die Schlafqualität verbessern. Dafür gibt es spezielle Brillen mit eingebauten Lampen.

Achtsames Meditieren

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Der Forscher David Black von der University of Southern California fand heraus, dass Meditieren dazu verhelfen kann, gegen Schlaflosigkeit zu kämpfen. Wer regelmäßig meditiert, kann außerdem Depressionen, Angst, Stress und Müdigkeit zu mindern.

Bernsteinfarbene Brillen

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Um Patienten mit Schlaflosigkeit zu helfen, testeten Forscher der Columbia University, die Folgen von blauem Licht in elektrischen Geräten. Dieses soll für eine schlechte Schlafqualität und Schlaflosigkeit sorgen. Wer eine eingefärbte Brille trägt, kann dieses Licht blocken und wieder gut schlafen.

Die richtige Schlafposition

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Jeder hat seine liebste Schlafposition, doch leider stellte der Mediziner Dr. John Douillard fest, dass manche schlechter sind als andere. Er fand heraus, dass es am gesündesten wäre, auf der linken Seite zu schlafen. So wird die Lymphdrainage erleichtert, die Verdauung gefördert und eine gesunde Milzfunktion unterstützt.

Leiden du oder jemand den du kennst unter Schlafmangel? Lass es uns wissen und teile den Artikel mit allen, die betroffen sein könnten.