Mangel an Vitamin A und die Folgen

Einen wirklich schweren Mangel an Vitamin A ist in den Industrieländern nur noch schwer zu finden.

Grund dafür sind die verhältnismäßig guten Lebensbedingungen, denen die Menschen hier glücklicherweise ausgesetzt sind. Von einem Mangel an Vitamin A sind vor allem diejenigen betroffen, die unter Erkrankungen leiden. Auch falsche Ernährung kann jedoch dazu führen.

Beide Gründe, sowohl Krankheiten als auch Fehlernährung, können verhindern, dass das Vitamin vom Körper absorbiert wird oder dass der Körper einen erhöhten Bedarf aufweist. Leidet der Körper unter einem Mangel an Vitamin A, dann kann sich das in unterschiedlichster Art und Weise zeigen. Von schweren Krankheiten bis hin zu Reizungen von Horn- und Schleimhäuten ist nahezu alles möglich.

Dabei sind auch Kinder nicht vor einem solchen Mangel geschützt. Egal ob Mann, Frau oder Kind, jeder sollte darauf achten, möglichst ausreichend Vitamine zu sich zu nehmen. Dabei liegt das Augenmerk selbstverständlich auf natürlichen Vitaminquellen, wie Obst und Gemüse. Doch auch entsprechende Präparate können weiterhelfen.

Auswirkungen auf die Hornhaut der Augen

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Auch hier sind die Folgen des Mangels an Vitamin A zu beobachten. Die Hornhaut verliert ihren Glanz, sie wird trocken und rau. Ist der Mangel an Vitamin A sehr schwerwiegend, dann kann es im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Augen irreparable Schäden nehmen. Grund dafür ist die Möglichkeit, dass sich die Kollagenmatrix auflöst und die Hornhaut daraufhin weich wird.

Mangel an Vitamin A als Ursache für Erblindung

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Betrachtet man sämtliche Veränderungen der Augen aufgrund von einem Mangel an Vitamin A, dann bezeichnet man diese Änderungen als Xerophthalmie. Diese Xerophthalmie ist die häufigste Ursache dafür, dass noch immer viele Kinder, vor allem in Süd- und Ostasien, Lateinamerika, im Nahen Osten und in manchen afrikanischen Ländern blind werden.

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