Süßes Gift: Wissenschaftler haben gefährliche Wechselwirkung zwischen Zuckerkonsum und dem Wachstum von Krebszellen entdeckt

Jede Zelle deines Körpers braucht Zucker, um zu überleben. Für Krebszellen gilt das jedoch in besonderem Maß, denn sie scheinen sogar noch mehr Zucker zu benötigen, als normale Zellen es tun. Dramatische Folge: Ein hoher Konsum des süßen Stoffs stimuliert das Wachstum von Tumoren.

Auch scheinen Krebszellen den Zucker eher zu fermentieren, als ihn zu verbrennen - ein Effekt, den die Wissenschaft die Warburg-Hypothese nennt.

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Lange rätselten Wissenschaftler, ob die Warburg-Hypothese tatsächlich mit der Stärke des Tumorwachstums zusammenhängt. Jetzt ist klar: Der Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs ist fatal. Die gute Nachricht aber ist, die jüngsten Forschungsergebnisse können nun als Basis für zukünftige Forschungsarbeit dienen.

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Bislang konnte die Wissenschaft nicht mit Sicherheit sagen, ob die Warburg-Hypothese Symptom oder Ursache einer Krebserkrankung ist. Heute ist klar, der Warburg-Effekt regt Tumorzellen nachweislich zum Wachsen an. Modell-Organismus der Wissenschaftler ist Hefe, da Hefe ihre Energie ebenfalls aus Zucker-Fermentation gewinnt.

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