Schwarzer Knoblauch – Verzehr ohne Reue, stärkt das Herz und Gefäßsystem ohne übelriechenden Atem und Ausdünstungen über die Haut

Schwarzer Knoblauch ist keine Varietät des, zu den Lauchgewächsen (Allioideae) zählenden, gewöhnlichen Knoblauchs (Allium sativum), sondern fermentierter Knoblauch, der unter Verschluss bei einer definierten Hitze und Luftfeuchtigkeit durch biochemische Umsetzungsprozesse entsteht und so seine schwarze Färbung erhält. Knoblauch ist weltweit verbreitet, dank seiner gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe sowie der positiven Wirkung auf den Körper wird der Knoblauch seit Tausenden von Jahren als Gewürz- und Heilpflanze geschätzt.

Schon in der Steinzeit nutzten die Menschen den Knoblauch. Später in der Antike, im alten Ägypten sowie in Rom und Griechenland wurde der Knoblauch nicht nur als Heilpflanze oder zum Würzen von Speisen verwendet, sondern galt auch als natürliches Potenzmittel, dem, trotz seiner unangenehmen Nebenwirkungen, übelriechende Ausdünstungen, eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wurde. Heute sind die Geheimnisse und Rätsel um die tolle Knolle Knoblauch weitestgehend gelöst und seine Bedeutung sowie seine positiven Effekte für die Herzgesundheit sind wissenschaftlich erforscht, bewiesen und publiziert.

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Knoblauch enthält Schwefelverbindungen 

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Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Knoblauchs bewirken, dass der regelmäßige Verzehr von Knoblauch Herz und Gefäße schützt und gesund erhält. Aber genau diese Schwefelstoffe (Merkaptane) sind Ursache der üblen Gerüche. Deshalb verzichten viele Menschen auf Knoblauch in den Speisen. Denn übelriechende Ausdünstungen sind nicht jedermanns Sache. Der fermentierte Schwarzer Knoblauch ist hier die geruchsfreie Alternative, denn der unangenehme Geruch wurde durch die Fermentation unterbunden.

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Die Entstehung des typischen Knoblauchgeruchs 

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Zerschneidet oder zerbeißt man eine frische Knoblauchzehe wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt. Dabei sind zweie Knoblauchinhaltsstoffe Alliin und Allicin für die Entstehung des typischen Knoblauchgeruchs verantwortlich. Das geruchlose, flüchtige Alliin wird durch das Enzym Alliinase in den übel riechende Stoff Allicin umgewandelt. Allicin und dessen weitere Abbauprodukte sind ebenso flüchtige und schlecht riechende Verbindungen, die zum echten Problem beim täglichen Miteinander werden können.

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