Die optimale Schlafdauer ist von unserem Alter abhängig

Wir wissen, dass ausreichend Schlaf unabdingbar ist, um gesund und leistungsfähig durch den Tag zu kommen. Nur zu gut kennen wir das Gefühl, nach einem langen Abend, morgens früh raus zu müssen. Zu wenig, oder auch unruhiger Schlaf, kann die Konzentration mindern und Du bist gereizt und unmotiviert. Auf Dauer kann chronischer Schlafmangel sogar krank machen und im schlimmsten Fall zum Tode führen. Im Schlaf erholst Du dich vom anstrengenden, belastenden Alltag, Stoffwechsel und Immunsystem werden angekurbelt.

 

 

Wieviel Schlaf benötigst Du? Normalerweise reichen im Schnitt 7-8 Stunden, doch es gibt auch Menschen, die brauchen mehr und andere, die brauchen weniger Schlaf. Dies hängt zum einen vom Alter ab, zum anderen ist das Schlafbedürfnis vererbt. Ob Du ausgeschlafen bist, merkst du daran, dass du leistungsfähig bist ohne müde zu sein. Im folgenden Text möchten wir Dir zeigen, wie sich Schlafmangel bemerkbar macht, wieviel Schlaf in welchem Alter benötigt wird, und wie Du deinen Schlaf verbessern kannst, um tagsüber leistungsfähig und motiviert zu bleiben.

Schlafmangel und seine Folgen

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Es läuft ein spannender Film, den möchtest Du unbedingt zu Ende schauen? Ausschlafen kannst du auch am Wochenende? Diese Einstellung bringt dich nicht weiter! Der Schlaf sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, denn die Folgen von Schlafmangel sind gravierend:

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  • Erschöpfung, die sich durch häufiges Gähnen bemerkbar macht
  • Kopfschmerzen, Übelkeit
  • Stoffwechselstörungen, Infektanfälligkeit und Bluthochdruck
  • Belastungsgrenze sinkt, Reizbarkeit ist die Folge
  • Laune und Motivation halten sich in Grenzen, Antriebslosigkeit macht sich bemerkbar
  • Depressionen
  • soziale Probleme

Verzichte lieber auf den Film und versuche regelmäßig zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und auch aufzustehen. Das ist auf Dauer sicherlich gesünder!

 

 

Schlafdauer in Abhängigkeit vom Alter

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Die notwendige Schlafdauer ist sehr individuell. Sie hängt vom Alter, von Arbeitszeiten, Belastung, Aktivitäten und Vererbung ab. Trotzdem gibt es altersabhängige Richtlinien, die Dir einen Anhaltspunkt liefern können:

  • 0-11 Monate: 12-17 Stunden
  • 1-5 Jahre: 10-14 Stunden
  • 6-13 Jahre: 9-11 Stunden
  • 14-17 Jahre: 8-10 Stunden
  • 18-64 Jahre: 7-9 Stunden
  • 65+ Jahre: 5-7 Stunden

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Grundsätzlich benötigen kleine Kinder mehr Schlaf. Ab der Pubertät entwickelt sich das persönliche Schlafbedürfnis. Senioren schlafen nachts weniger, holen den fehlenden Schlaf aber oft am Tag, in Form von Nickerchen, nach.

So verbesserst du deinen Schlaf

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Qualität und Dauer des täglichen Schlafs tragen erheblich zu Deinem Wohlbefinden bei. Du kannst diesen selbst positiv oder negativ beeinflussen. Mit folgenden Tipps sollte der Schlaf erholsam werden:

 

 

  • Treibe regelmäßig Sport, aber nicht mehr drei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen! Mache vor dem Schlafen einen Spaziergang an der frischen Luft!
  • Trinke nicht zu viel am Abend, um den Harndrang zu verringern! Vermeide vor allem Alkohol und koffeinhaltige Getränke, oder intensiven Tabakkonsum, die halten sich wach, oder lassen dich unruhig schlafen!

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  • Regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen, fördert den natürlichen Rhythmus.
  • Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig essen vor dem Schlafengehen. Sowohl mit Hunger, als auch mit überfüllten Magen, lässt es sich schlecht einschlafen!
  • Sorgen für ein angenehmes Klima im Schlafzimmer, lüfte gut durch, richten es Dir bequem ein!
  • PC, Handy, Tablet und andere elektrischen Geräte solltest Du über Nacht ausschalten!
  • Bleib nicht unnötig lange wach liegen, wenn du nicht einschlafen kannst. Versuche Entspannungstechniken, oder höre zum Beispiel ruhige Musik.