Natürliche Heilmittel die jeder zu Hause hat

Bei Erkältungen, kleinen Blessuren und Entzündungen ist es nicht immer nötig gleich zu Antibiotika oder Schmerztabletten zu greifen. Oft hast du die richtigen Mittel gegen häufig auftretende, alltägliche Probleme bereits zu Hause – genauer gesagt in deiner Küche. Denn vieles von dem, was du zum Kochen verwendest, kann auch auf und in deinem Körper angewandt werden. So kannst du mit dem, was du eh schon zu Hause hast, deine Krankheiten kurieren und sparst dir den Gang zum Arzt.

Besonders in den letzten Jahren hat die Nachfrage nach natürlichen Medikamenten und Wirkstoffen zugenommen und es wird nach Alternativen zu den üblichen pharmazeutischen Mitteln gesucht. Und ebendiese finden sich in jedem Haushalt. Zudem haben natürliche Hausmittel kaum bis gar keine Nebenwirkungen, ganz im Gegensatz zu den Medikamenten aus der Apotheke, die neben ihrer eigentlichen Wirkung oft noch unangenehme und ungewünschte Folgen nach sich ziehen. Um dir einen Überblick über die Heilkraft dieser Zutaten zu verschaffen, habe ich die wichtigsten und am weitesten verbreiteten hier für dich zusammengefasst.

Ingwer – Wurzel ohne Nebenwirkungen

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Durch seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung hilft Ingwer gegen eine Vielzahl von Beschwerden wie Erkältungen und Husten. Er kann Kopfschmerzen und sogar Migräne lindern. Auch hat er eine beruhigende Wirkung auf den Magen und lindert Übelkeit und Sodbrennen. Er ist eine gute Vitaminquelle und enthält Magnesium. So stärkt er das Immunsystem.

Kurkuma – das Heilkraut

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Um kleinere Risse oder Schnittwunden zu desinfizieren, hilft das antiseptische Kurkuma. Es ist zudem antibakteriell und antioxidativ. Das macht es zu einer wirkungsvollen Waffe gegen Magenbeschwerden, Gelenkentzündungen und kann Leberschäden vorbeugen. Kurkuma hilft Giftstoffe aus dem Körper zu leiten und regt die Bildung von Insulin an. Es kann also Diabetes hinauszögern.

Kokosöl – Reiniger und Energiespender

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Kokosöl hat nicht nur eine heilende Wirkung, sondern ist auch gut für die Körperpflege geeignet. So kann es als Seifenersatz auf die Haut aufgetragen werden, als Shampoo oder Zahnpasta benutzt werden, da es Unreinheiten bekämpft und antibakteriell wirkt. Dadurch hilft es sowohl bei innerlichen als auch äußerlichen Pilzinfektionen. Seine Fettsäuren versorgen dich sofort mit Energie, werden aber nicht als körpereigenen Fett abgelagert.

Zimt – die wohlriechende Baumrinde

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Gegen Erkältungen und Husten ist Zimt ein antibakterielles und wohlschmeckendes Heilmittel. Gleichzeitig bekämpft er unangenehmen Mundgeruch. Er lindert Entzündungen, desinfiziert und versorgt dich mit Mineralien wie Eisen und Kalzium. Auch beim Abnehmen kann er dich unterstützen, da er die Fettverbrennung ankurbelt. Zimtduft regt außerdem die Gehirnaktivität an.

Knoblauch – starker Geruch mit starker Wirkung

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Verantwortlich für den typischen Geruch und zugleich bei vielen Beschwerden wirksam ist im Knoblauch der Penicillin ähnliche Wirkstoff Allicin. So kann er gegen Fußpilz und Ringelflechte eingesetzt werden und verhindert eine Arterienverkalkung. Zudem lindert er Bluthochdruck und verringert die Wahrscheinlichkeit von Zeckenbissen. Seine Antioxidantien beugen Magen- und Darmkrebs vor.

Zitronen – davon wussten schon die alten Seefahrer

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Seine hohe Konzentration an Vitamin C machen Zitronen zum Klassiker bei Erkältungssymptomen. Sie stärken das Immunsystem und den Zellschutz, wirken also schon vorbeugend. Asthmatische Beschwerden können ebenso gelindert werden wie Zahnschmerzen und Zahnfleischbluten. Weiterhin hilft die regelmäßige Einnahme, Hautschäden zu verringern und verlangsamt die Hautalterung. Zudem sind sie komplett kalorienfrei.

Gewürznelke – die beruhigende und heilende Blüte

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Diese getrockneten Blütenknospen haben eine entzündungshemmende Wirkung. So ist sie vor allem bei Zahnfleischentzündungen hilfreich. Bein Zahnschmerzen legst du einfach eine Nelke zwischen Lippe und den schmerzenden Zahn. Für eine gute Verdauung können sie ebenfalls angewandt werden. Allgemein unterstützen Nelken die Darmtätigkeit und beugen Darmparasiten vor. Sie beseitigen aber auch Blähungen, Verstopfungen und Übelkeit.

Kardamom – der Verdauungshelfer

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Kardamom regt Magen und Darm an, mehr Sekret zu bilden. So werden schwere Speisen leichter verdaut und der unangenehme Druck im Bauch und Magenkrämpfe verschwinden. Zudem wirkt er krampflösend fördert die Durchblutung. Doch Kardamom hilft nicht nur bei physischen Beschwerden. Er ist ein natürliches Mittel um Stress abzubauen und Depressionen entgegenzuwirken.

Schwarzkümmel – der Allrounder

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Meist als Öl verabreicht ist die heilende Wirkung schon seit Jahrhunderten bekannt. Grundlegend wirkt Schwarzkümmel entzündungshemmend, es stärkt das Immunsystem und senkt den Blutdruck. Seine antibakterielle Wirkung bekämpft Pilze und Viren. Er wird bei der Schmerztherapie eingesetzt und schützt Leber und Nieren. Seine Wirkstoffe beugen Bauchspeicheldrüsen- und Hautkrebs vor.

Apfelessig – mehr als nur die Frucht

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Die Gärung des Apfels zu Essig macht ihn noch gesünder, als er schon ist. Zum einem wirkt er entzündungshemmend und unterstützt Leber, Galle und Nieren dabei Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Er ist ein natürliches Antibiotikum und Desinfektionsmittel. Außerdem ist er eine sehr gute Quelle für Mineralien und Vitamine.

Wenn du also auch deine Freunde von der Kraft bewährter und natürlicher Heilmittel überzeugen willst, teile doch meinen Artikel mit ihnen.