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Wie (un-)gesund ist Mehl wirklich?

Dass Mehl ungesund ist und krank macht, hat wohl jeder schon einmal gehört. Aber Mehl ist nicht gleich Mehl - es gibt diverse verschiedenen Sorten und mit unterschiedlichen Typenbezeichnungen, die sich für unterschiedliche Verwendungszwecke eignen und in ihrer Zusammensetzung stark variieren. Am gesündesten sind Dinkel-, Roggen- oder Vollkornmehl. Sie enthalten viel mehr Ballast-, Pflanzen- und Nährstoffe, sowie Eiweiße und Vitamine. Vor allem Vollkornmehl, bei welchem die Schale mit gemahlen wird ist sehr gesund, da die Schale den Großteil der Nährstoffe enthält.

Egal ob aus Weizen, Roggen oder Dinkel, das Vollkornmehl hält lange satt und verursacht kaum Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Auch die anderen Weizenmehlsorten mit höheren Typenbezeichnungen wie 1050 enthalten tatsächlich einiges an Vitaminen und Nährstoffen. Am häufigsten greifen wir zu Weizenmehl vom Typ 405, dieser enthält jedoch wirklich sehr wenige Nährstoffe. Dieser Typ ist auch jener der gemeint ist wenn darüber geredet wird, dass Weizenmehl krank macht. Doch welche gesundheitlichen Probleme verursacht Weizenmehl wirklich und welche Mythen sind unwahr?

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Fehlende Ballaststoffe machen dick

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Das einfache Weizenmehl verliert während seiner Herstellung fast alle seine wertvollen Inhaltsstoffe und enthält zum Schluss kaum noch Ballaststoffe. Dadurch entsteht kein Sättigungsgefühl und es wird deutlich mehr gegessen, als wenn dasselbe Produkt mit Vollkornmehl zubereitet worden wäre. Die gesteigerte Nahrungsaufnahme führt auf Dauer zu Übergewicht.

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Der Blutzuckerspiegel leidet

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Die Stärke des einfachen Weizenmehls wird vom Körper sehr schnell zu Glucose abgebaut und ins Blut übergeleitet. Dies geschieht deutlich schneller als bei Vollkornmehl. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel rasant steil an und als Folge wird eine Menge Insulin ausgeschüttet. Auf lange Sicht kann das zu einer Insulinresistenz der Zellen führen, auch als Diabetes Typ II bekannt.

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