Körper & Geist
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Mache eine dieser Übungen jede Nacht bevor du zu Bett gehst. Dein Körper wird sich augenblicklich entspannen.

Immer mehr Menschen haben Schlafprobleme. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur – ob Stress im Job, zu viel Koffein oder eine zu fetthaltige Ernährungsweise, die Konsequenz sind Schwierigkeiten mit dem Ein- oder Durchschlafen. Diese können, wenn sie über einen längeren Zeitraum auftreten, zur massiven Belastung werden. Manche Betroffene greifen zu Schlafmitteln, die das Problem jedoch nicht langfristig lösen können. Wesentlich effektiver und auch deutlich gesünder sind Yoga-Übungen, die vor dem Einschlafen durchgeführt werden.


Yoga entspannt, senkt den Blutdruck und steigert Flexibilität, Muskelkraft und Konzentration. Und wenn man die Übungen in seinen Tagesablauf unmittelbar vor dem Schlafengehen einbaut, dann führt Yoga erwiesenermaßen zu einer deutlichen Verbesserung von Einschlafproblemen. Das Beste ist, dass Yoga ganz leicht zu erlernen ist. Auch Anfänger sind nach kürzester Zeit in der Lage, die Yoga-Posen so einzunehmen, dass eine deutliche Entspannung spürbar wird. Zunächst sollte jede Position für etwa eine Minute gehalten werden. Mit etwas Übung wird diese Zeit sich steigern, so dass man schließlich fünf Minuten und länger in den jeweiligen Posen verharren kann.

Balasana – Das Kind

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Falls du unter Knieproblemen leidest, solltest du die Pose nicht machen. Ansonsten ist die Pose gut für ein ruhiges Nervensystem, einen entspannten Rücken, entspannte Schultern und um Magen und Gedanken zu beruhigen.
Knie dich hin und beuge den Oberkörper nach vorne. Versuche, ihn auf die Oberschenkel abzulegen. Ansonsten kannst du mit einem Kissen zwischen Ober- und Unterschenkel unterstützen. Strecke die Arme weit nach vorne und atme lang und tief. Strecke dabei den Rücken immer weiter aus.

Supta Baddha Konasana – Der Schmetterling

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Lege dich flach auf den Rücken, ziehe die Knie an und lasse sie nach außen fallen. Versuche, die Füße zusammenzubringen. Wenn du nicht mit den Knien auf den Boden kommst, kannst du Bücher oder eine Decke verwenden, um sie abzulegen. Atme lange und tief ein und ziehe den Atem bis in den Nabel.

Die Rückenrolle

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Liege flach auf dem Rücken und ziehe die Knie an den Körper. Du kannst auch die Unterschenkel umfassen. Rolle dich langsam von Seite zu Seite. Diese Übung hilft gegen Rückenschmerzen. Achte darauf, dass die Schultern flach auf dem Boden bleiben. Atme lang und tief.

Supta Matsyendrasana – Der liegende Wirbelsäulendreh

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Lege dich auf den Rücken und ziehe die Knie an. Lasse die Knie nun zur rechten Seite schwingen und lege sie dort ab. Für mehr Stabilität kannst du den linken Oberschenkel mit der rechten Hand greifen. Strecke den linken Arm nach links aus und drehe auch den Kopf nach links. Halte die Schultern auf dem Boden. Mit dem Atem wechselst du die Seite.

Marsyasana – Der Fisch

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Bleibe auf dem Rücken liegen und stecke dich aus. Das Gesicht und die Handflächen ziehen nun nach unten zum Hintern. Die Unterarme und der Ellenbogen stützen sich auf. Das Ziel ist es, den Oberkörper in der Luft zu haben, damit der Brustkorb nach oben ragt und das Herz geöffnet wird. Halte den Kopf. Atme fünf bis zehn Mal tief und ruhig und lasse dann langsam los

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10 Fehler beim Kochen mit Fleisch, die Dich in Gefahr bringen könnten

Es gibt so viele Tipps, was man beim Kochen tun oder nicht tun sollte, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Viele davon sind leider auch Quatsch und es ist wirklich nicht wichtig, sie zu kennen oder zu beachten. Manche können auch hilfreich sein, aber bringen wenn man sie ausprobiert fast nichts oder sorgen sogar dafür, dass das Essen schlechter schmeckt. Allerdings sind manche Tipps unverzichtbar, wenn man sichergehen will dass das Essen auch wirklich sicher ist, und von der Familie unbesorgt verspeisst werden kann.

Besonders wenn es um gefrorenes Fleisch geht, gibt es mehr Dinge, die man falsch machen kann, als man zunächst ahnt. Wenn Du also auf der Suche nach wirklich wichtigen und hilfreichen Tipps bist, solltest Du Dir unbedingt unsere 10 Tipps zum Umgang mit verdorbenem Fleisch ansehen und so sicherstellen, dass Du und Deine Familie wirklich sicher kochen!

Kein heißes Wasser!

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Wenn man mal vergessen hat, das Fleisch fürs Mittagessen rechtzeitig aus dem Gefrierschrank zu nehmen, greifen Viele zu heißem Wasser um den Vorgang zu beschleunigen. Leider ist das der perfekte Nährboden für schädliche Bakterien. Es ist klüger, kaltes Wasser zu nehmen. Auch das beschleunigt das Auftauen und bietet kaum Angriffsfläche für Bakterien.

Auftauen auf der Arbeitsplatte

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Hier gilt wieder das gleiche: Wärme ist Nährboden für Bakterien. Auch wenn man sein Fleisch auf der Arbeitsplatte auftauen lässt, dauert es, je nach Größe des Stücks, mehrere Stunden, bis es aufgetaut ist. Das ist viel Zeit für Bakterien, außerdem besteht die Gefahr, dass das Fleisch in der Zeit einfach verdirbt.

Ganz oben im Kühlschrank lagern

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Klar, es ist stressig, Platz freizuräumen, wenn der Kühlschrank fast voll ist, aber Du solltest Dein Fleisch wirklich nicht im obersten Fach lagern. Der Fleischsaft kann sonst nämlich einfach auf alle Lebensmittel tropfen, die unter Deinem Fleisch lagern und das kann wirklich niemand wollen.

Hände waschen nicht vergessen!

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Wenn wir die Bakterien auf unseren Händen sehen könnten, würden wir vermutlich ständig unsere Hände waschen. Das Beste, was Du dagegen tun kannst, ist einfach daran zu denken Dir die Hände zu waschen, besonders vor dem Kochen. Gewöhn' Dir einfach an, Dir immer vor dem Kochen die Hände zu waschen, besonders wenn Du Fleisch verarbeitest.

Mikrowellen: Gefährlich beim Auftauen?

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Experten sind sich uneinig, wie sicher das Auftauen in der Mikrowelle ist. Einige sagen, dass die Mikrowelle den perfekten Nährboden für Bakterien bildet und deshalb besser nicht benutzt werden sollte. Andere sagen, das ist kein Problem solang man das Fleisch danach direkt weiterverarbeitet. Geh' also lieber auf Nummer sicher und brate das Fleisch direkt, wenn Du die Mikrowelle benutzt.

Fleisch richtig waschen

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Viele Leute waschen ihr Fleisch, bevor sie es braten. Das ist auch wunderbar, aber nur wenn man das Fleisch danach vorsichtig behandelt. Jede Oberfläche, die mit dem Fleisch in Kontakt kommt, nach dem Du es gewaschen hast, musst Du hinterher gründlich reinigen. Sonst hast Du die Bakterien vom Fleisch bald in Deiner ganzen Küche.

Auftauen während des Bratens?

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Die Sache ist, das wäre zwar eine sichere Methode, aber es würde vermutlich nicht besonders gut schmecken. Gefrorenes Fleisch wird, wenn es mit starker Hitze in Berührung kommt, ziemlich äh und Du kannst Dir wahrscheinlich selber vorstellen, wie Deine Familie auf so ein Stück zähes Fleisch reagiert.

Kreuzkontamination unbedingt verhindern!

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Kreuzkontamination ist wirklich ein rotes Tuch für meine Familie, seit mein Sohn eine Lebensmittelvergiftung hatte, weil er einen Teller benutzt hat, auf dem vorher rohes Fleisch gelegen hat. Besser Du gehst auf Nummer sicher und wäscht alle Dinge, die mit dem rohen Fleisch in Kontakt waren so schnell wie möglich ab!

Geschirr richtig abspülen

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Eigentlich sollte man seine Schwämme täglich desinfizieren und sein Geschirr täglich zu spülen. Besonders wenn man mit Fleisch umgeht, nisten sich die Bakterien gern in die Schwämme ein und werden so auf anderes Geschirr übertragen.
Wenn Du keine Zeit hast Deine Schwämme täglich zu desinfizieren, solltest Du sie vielleicht einfach austauschen.

Richtig marinieren

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Du solltest Dein Fleisch nie an der Luft marinieren, weil es dort mit zu vielen Bakterien in Kontakt kommt. Nimm am Besten eine Plastiktüte oder eine Tupperdose um Dein Fleisch zu marinieren. Außerdem solltest Du die Marinade nicht noch einmal benutzen. Die Bakterien aus dem Fleisch haben sich längst damit vermischt.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn mit Deinen Freunden und gehe sicher, dass auch sie ihr Fleisch richtig behandeln!

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Sepsis – oft unerkannt aber lebensgefährlich

Eines Tages im Jahr 2014 war das Verhalten der dreijährigen Pippa merkwürdig. Die Eltern dachten sich nichts dabei und schoben es auf das Wetter oder eine Erkältung. Eines Nachts fiel den Eltern auf, dass die Atmung des Mädchens merkwürdig war. Sie brachten das kleine Mädchen sofort ins Krankenhaus. Die Ärzte diagnostizierten eine Lungenentzündung. Ein fataler Fehler, wie sich wenig später herausstellen sollte. Wenige Stunden nach der Einlieferung in das Krankenhaus starb das kleine Mädchen, an einer Sepsis.

Peter Howarth, der Vater des Mädchens hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Möglichkeit einer Sepsis hinzuweisen. Eltern zu sensibilisieren in solchen Fällen auch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen und gezielt danach zu fragen. Die Schnelligkeit mit der eine Sepsis ein ganzes Leben verändert ist erschreckend. Um 19 Uhr kam die Dreijährige ins Krankenhaus und um 04.00 morgens starb sie.

Was bedeutet Sepsis?

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Sepsis, auch unter dem Begriff Blutvergiftung bekannt ist eine übersteigerte Antwort des Immunsystems auf Infektionen. Es werden Botenstoffe freigesetzt, um Abwehrzellen zu mobilisieren. Diese Abwehrreaktionen schädigen auch das umliegende Gewebe, nicht nur den Erreger der Infektion. Die Blutzirkulation wird gestört und Zellen werden geschädigt. Der Sauerstoffbedarf der Organe wird nicht mehr ausreichend gedeckt. Die Durchblutung von Organen wird reduziert und somit ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nicht mehr gewährleistet. Häufig kommt es während einer Sepsis zu lebensbedrohlichen Störungen der Vitalfunktionen und zum Versagen eines oder mehrer Organe.

Welche Symptome gibt es bei einer Sepsis?

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Drei Stadien einer Sepis werden unterschieden: eine einfache Sepsis, eine schwere Sepsis und ein septischer Schock. Wenn zwei der folgenden Symptome vorhanden sind, sollte eine Sepsis in Betracht gezogen werden. Die Körpertemperatur liegt über 38,3 Grad oder unter 36 Grad, entweder Fieber oder Unterkühlung. Eine Herzfrequenz von über 90 Schlägen pro Minute könnte vorhanden sein. Die Atemfrequenz liegt über 20 Atemzügen pro Minute.

Symptome einer schweren Sepsis.

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Ist eines der folgenden Symptome vorhanden, muss eine schwere Sepsis in Erwägung gezogen werden. Der mentale Status verändert sich abrupt. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen nimmt zu oder ab. Es treten Atembeschwerden auf. Die Herzfrequenz ist beschleunigt. Die Harnausscheidung ist reduziert. Es können Atembeschwerden oder eine deutlich erhöhte Atemfrequenz auftreten. Selbst Bauchschmerzen können auf eine Sepsis hindeuten.

Das solltest du unbedingt wissen.

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Bevor sich eine Sepsis entwickeln kann, muss eine Infektion vorliegen. Am häufigsten von einer Sepsis betroffen sind Menschen, die kürzlich im Krankenhaus waren oder derzeit stationär behandelt werden. Jede Infektion kann zu einer Sepsis führen. Unteranderem kann dies eine Lungenentzündung, eine Bauchinfektion, eine Niereninfektion oder eine Bakteriämie. Von einer Bakteriämie spricht man, wenn sich Bakterien in der Blutbahn befinden.

Wie häufig gibt es eine Sepsis?

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Laut dem National Insitute of General Medial Services sind mehr als eine Million Amerikaner jedes Jahr betroffen. Eine Studie aus dem Jahre 2006 hat belegt, dass das Sterberisiko bei einer Sepsis mit jeder Stunde, in der nicht behandelt wird, um 7,6 Prozent steigt. 15 bis 30 Prozent dieser Menschen sterben an der Sepsis.

Wer ist besonders gefährdet?

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Grundsätzlich sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährdet. Sehr junge oder ältere Menschen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Das Risiko einer Sepsis ist bei Patienten, die eine Krebsbehandlung, eine Organtransplantation oder HIV haben oder hatten, ebenfalls erhöht. Bei all diesen Behandlungen wird das Immunsystem geschwächt.

Wie sieht die Therapie aus?

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Meist sind Bakterien die Auslöser einer Sepsis. Daher erfolgt die Behandlung mit Antibiotika. Wenn der Blutdruck massiv abfällt, erhält der Patient zusätzlich große Mengen an Flüssigkeiten über Infusionen und ein blutdrucksteigerndes Medikament. In schweren Fällen wird eine Behandlung auf einer Intensivstation erforderlich.

Dein Kind zeigt Symptome – und jetzt?

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Da eine schnelle Behandlung lebenswichtig ist im Falle einer Sepsis, solltest du so schnell wie möglich in ein Krankenhaus gehen. Es ist wichtig, daran zu denken, dass es die Sepsis gibt. Stelle gezielt die Frage nach einer eventuellen Sepsis. Gab es letzter Zeit stationäre Behandlung oder eine Infektion? Wenn dies der Fall ist, teile es den Ärzten mit. Du verhinderst unter Umständen mit dieser Information, dass wertvolle Zeit verloren geht. Je schneller eine Sepsis diagnostiziert und mit der Behandlung begonnen wird, um so eher ist die Sepsis zu heilen.

Teile den Artikel, um zu verhindern, dass Menschen an einer Sepsis sterben, weil niemand an eine Sepsis denkt und sie nicht erkannt wird.