Kurkuma-Honig-Mischung – kraftvoll wie ein Antibiotikum, und doch ganz natürlich

Kurkuma – auch Gelbwurz oder Safranwurzel genannt – gehört zur gleichen Familie wie Ingwer und steht diesem in nichts nach, was die heilende Wirkung angeht. Längst ist die „Goldene Milch" aus Kurkuma, Kokosöl und (Pflanzen)milch kein Geheimtipp mehr.

Doch heute gehen wir noch einen Schritt weiter und präsentieren ein weiteres hausgemachtes Gesundheitsrezept mit der gelben „Wunderwurzel": der goldene Kurkuma-Honig!

 

 

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Ayurveda-Schriften bezeichnen dieses uralte Rezept als stärkstes Antibiotikum. Die überraschend wohlschmeckende Mischung aus Kurkuma, rohem Honig und schwarzem Pfeffer bekämpft Bakterien, stärkt das Immunsystem und hat entzündungshemmende Eigenschaften, die Saisonallergien lindern können. Es fördert die Verdauung, stärkt die Darmflora und hat keinerlei Nebenwirkungen.

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Einer durch das FASEB Journal im Juli 2010 veröffentlichen Studie zufolge bekämpft Honig Bakterien durch das Protein Defensin-1. Das von Bienen erzeugte Protein ist im Honig enthalten und könnte künftig Medikamenten beigefügt werden, um antibiotika-resistente Infektionen zu heilen. Zudem belegen zahlreiche Versuche die bakterien- und virenbekämpfende Wirkung von Kurkuma.

Goldene Honig-Mischung: Das Rezept

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  • 1 Esslöffel Kurkumapulver
  • 100 Gramm roher Honig
  • Eine Prise schwarzer Pfeffer

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Kurkuma und Pfeffer werden gründlich in den Honig eingerührt. Auf Wunsch können noch zwei Teelöffel ungefilterter Apfel- oder Cidre-Essig sowie ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale mit eingerührt werden. In einem luftdichten Schraubglas hält sich die Mischung bis zu zwei Wochen. Sobald der Honig metallisch schmeckt, sollte er nicht mehr konsumiert werden.

 

 

Die Einsatzgebiete

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Die Dosierung des Mittels richtet sich nach dem gesundheitlichen Problem, welches bekämpft werden soll. Bei einer Erkältung sollte jeweils ein halber Teelöffel eingenommen werden, und zwar am ersten Tag einmal pro Stunde, am zweiten Tag alle zwei Stunden und dann insgesamt dreimal am dritten Tag. Bei Saisonallergien oder zur Stärkung des Immunsystems genügt ein Teelöffel täglich. Drei halbe Teelöffel am Tag helfen bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis.

Die Anwendungsweise

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Grundsätzlich sollte die jeweilige Dosis im Mund behalten werden, bis sie sich gänzlich aufgelöst hat. Natürlich kann die Honigmischung auch in Smoothies oder auf Toast genossen werden. Auch als Tee – hierzu einfach einen Teelöffel in einer Tasse mit heißem Wasser auflösen – entfaltet sie ihre Wirkung. Der indo-tibetischen Medizin zufolge sollte der Goldene Honig bei Hals- oder Lungenproblemen vor den Mahlzeiten, zur Verdauungsförderung währenddessen und bei Nieren- oder Darmproblemen nach den Mahlzeiten verzehrt werden.

 

 

Vorsicht!

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Kurkuma hat zahlreiche positive Wirkungen, wird jedoch nicht empfohlen bei Problemen mit der Gallenblase, da er die Kontraktion der Gallenblasenmuskeln fördert. Zudem sollte man Kurkuma meiden, wenn man Probleme mit dem Blutzucker oder einen zu niedrigen Blutdruck hat, denn er senkt den Blutdruck ebenso wie die Blutzuckerwerte.