B-Vitamine-wichtige Bausteine des Körpers

B-Vitamine haben häufig eine aktivierende Wirkung auf den Stoffwechsel und regulieren außerdem den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Doch auch ihre Wirkung als Fänger von freien Radikalen und ihr Einfluss auf die Blutbildung sollte nicht unterschätzt werden. Sie schützen Haut und Haare, bilden diese nach und sind auch bei der Blutbildung mit von der Partie. Nimmt man zu wenig davon zu sich, dann kann es zu Krankheiten und Beschwerden führen oder in der Schwangerschaft sogar schlimme Einschränkungen oder gar Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen.

Es gibt B-Vitamine, da lässt sich ein Mangel recht schnell bemerken, beispielsweise durch rissige Haut oder spröde Haare. Es gibt aber auch B-Vitamine, da dauert es einige Jahre, bis sich ein Mangel bemerkbar macht. Daher ist es umso wichtiger, dass sie ausreichend bei der täglichen Nahrungsaufnahme zugeführt werden. In welchen Lebensmitteln sie entsprechend zu finden sind und was genau ihre Funktionen sind, das zeigt der folgende Bericht.

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Thiamin - Vitamin B 1

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Dieses Vitamin findet man vor allem im Inneren von Schalen und in Getreidekeimen. Es ist wichtig für den Kohlehydratstoffwechsel der Nerven, des Gehirns und der Muskeln. Bei einem Mangel kann es zu Herzschwäche und Entzündungen der Nerven, die mit Lähmungen einhergehen, kommen („Beri-Beri"). Besonders in Südostasien, wo vor allem polierter Reis gegessen wird, ist diese Krankheit verbreitet.

Ein Erwachsener sollte pro Tag 1,0 mg bis 1,2 mg des Vitamins zu sich nehmen. Etwas mehr sollte es bei sehr hohem Genuss von Alkohol oder während der Stillzeit sein.

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Riboflavin - Vitamin B 2

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Dieses in allen Körperzellen auftretende Vitamin spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Nährstoffen aus Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten. Im Alltag kann man Vitamin B2 vor allem durch den Genuss von Eiern, Fisch oder Fleisch, Pilzen, Nüssen und Milchprodukten aufnehmen.

Bei einem Mangel kommt es unter anderem zu kleinen Risse oder Wunden rund um die Augen, die Nase, Mundwinkel und auch am Nagelbett, sowie zu Blutarmut, Sehstörungen oder einer Linsentrübung. Besonders gefährlich ist ein solcher Mangel während der Schwangerschaft. Erwachsene benötigen tendenziell zwischen 1,2 mg und 1,5 mg täglich.

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