Diese 16 Warnsignale zeigen dir, woran du den hoch-funktionalen Alkoholiker erkennen kannst

Es kann herausfordernd sein, sich eine Gewohnheit abzugewöhnen – insbesondere das Trinken. Entscheidend ist in jedem Fall der freie Wille zur Veränderung:

Ein Entzug funktioniert nur, wenn du tatsächlich etwas ändern willst. Vor allem beim Trinken ist es mitunter schwer, den Gelegenheitstrinker vom Alkoholiker zu unterscheiden. Einige Warnsignale helfen dir, eine Alkoholabhängigkeit festzustellen. Der nachfolgende Text hat den Sinn und Zweck, dir aufzuzeigen, an welchen Eigenschaften du einen hoch-funktionalen Alkoholiker erkennen kannst.

 

 

In die Alkoholsucht zu rutschen, das geht schneller, als viele Menschen denken. Wichtig ist, dass du den Willen aufbringst, die Gewohnheit beziehungsweise Sucht hinter dir zu lassen. Woran lässt sich jedoch ein Alkoholiker, der jeden Tag einen gewissen Alkoholanteil im Blut haben muss, von einem Gelegenheitstrinker, der gerne mal ein, zwei oder auch drei Bier trinkt, unterscheiden?

Die Warnsignale für einen zu hohen Alkoholkonsum lassen sich allerdings erkennen und somit kann entschieden eingegriffen werden, um diese schlechte Gewohnheit als Teil der Vergangenheit abzutun. Die folgenden Punkte sollen dir die Warnsignale näher bringen, die auf übermäßigen Alkoholkonsum schließen lassen.

Trinken statt Essen:

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Jemand, der statt einer gescheiten Mahlzeit Bier, Wein oder andere alkoholische Getränke zu sich nimmt, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit alkoholsüchtig und sollte sich dementsprechende Hilfe in Form einer Suchtberatung suchen. Dieses Anzeichen ist besonders besorgniserregend, da der Körper neben der schädlichen Zufuhr von Alkohol, die dieser erfährt, auch mangelernährt wird.

Kein Kater:

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Grundsätzlich leiden Alkoholiker nicht unter dem bekannten Kater am nächsten Morgen nach dem übermäßigen Genuss von alkoholischen Getränken. Ein gutes Zeichen ist dies allerdings keinesfalls und spricht dafür, dass es sich hier um einen Alkoholiker handelt, der auf Grund der Gewohnheit an Alkohol keinen Kater mehr spürt. Außerdem erkennst du einen Alkoholiker daran, dass dieser auch trotz hohem Konsums von Alkohol, noch vollkommen gerade gehen und sich des weiteren artikulieren kann.

 

 

Schnell von 0 auf 100:

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Auch kannst du einen Alkoholiker daran erkennen, dass dieser besonders schnell „an die Decke geht", wenn es keinen Alkohol zu trinken gibt. Die Person wird sich dementsprechend unruhig verhalten und gereizt auf seine Mitmenschen reagieren. Der hohe Grad an Gereiztheit ist also ein weiteres Warnsignal, welches dir offenbart, ob es sich um einen Alkoholiker handelt.

Hoher Konsum von Alkohol:

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Logischerweise kannst du einen Alkoholiker auch an einem exzessiven Alkoholkonsum erkennen. Dieser wird zu alkoholischen Getränken, die ihm angeboten werden, nicht nein sagen. Außerdem benötigt dieser mehr Alkohol im Blut, um sich wie gewünscht zu fühlen und trinkt dementsprechend mehr.

 

 

Blackouts durch übermäßigen Konsum:

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Mit Blackouts sind hier nicht nur die vergessenen Stunden eines Vollrausches gemeint, sondern auch wiederholt erzählte Geschichten oder gestellte Fragen. Es sollte dir bewusst sein, dass Alkoholiker trotz ihrer Sucht auf den ersten Blick hin perfekt funktionieren, einer geregelten Arbeit nachgehen, etc., jedoch trotzdem ein ernst zu nehmendes Suchtproblem haben.

Abstreiten beziehungsweise leugnen:

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Wenn du einer Person, von der du glaubst, dass diese ein Alkoholproblem hat beziehungsweise alkoholsüchtig ist, dieser durch gutes Zureden helfen willst, den Konsum zu reduzieren und diese dann gereizt oder gar empört reagiert, dann ist deine Vermutung wohl zutreffend. Wie auch andere Menschen, die ein Suchtproblem haben, charakterisieren sich Alkoholiker dadurch, dass das Problem geleugnet wird.

Der Komsum hilft (angeblich):

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Hoch-funktionale Alkoholiker kannst du außerdem daran erkennen, dass diese versuchen, ihren Konsum zu rechtfertigen. Die Ausreden, wie zum Beispiel, dass der Alkohol beim Einschlafen hilft oder dass dieser gesellig macht sind hier typisch und sollten dir zudenken geben.

Der Konsum im Verborgenen:

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Einige Alkoholiker verbergen ihren Alkoholkonsum vor ihren Mitmenschen, um eben nicht als Alkoholiker zu gelten und um ihrem Ansehen nicht zu schaden. Ein weiteres Indiz ist das Trinken von Alkohol, wenn die betroffene Person alleine ist.

Ungeduldig und gereizt:

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Ein Alkoholiker kannst du auch durch sein launisches Verhalten erkennen. Das liegt an den Effekten, die der Alkohol im Hirn des Trinkers hervorruft und die sich neben Vergesslichkeit auch Gereiztheit und in allgemeiner Ungeduld und Unruhe der Person abzeichnen.

Gleichgültigkeit:

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Alkoholiker wissen in der Regel, dass ihre Sucht nicht nur sie selbst, sondern auch die Leben von anderen Menschen in Mitleidenschaft zieht. Vor allem Ehepartner und Kinder, sprich Familienangehörige, bekommen die Launen des Alkoholikers zu spüren. Dem Alkoholsüchtigen ist das relativ egal.

Verharmlosung des Problems:

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Durch das Erzählen von Witzen, auch über sich selbst, versuchen Alkoholiker das Problem herunterzuspielen beziehungsweise zu verharmlosen. Den Mitmenschen soll so aufgezeigt werden, dass die betroffene Person auch trotz dem exzessiven Konsum von alkoholischen Getränken funktioniert. Dem ist natürlich nicht so, dass sollte dir bewusst sein, denn hier liegt ein ernstes Suchtproblem vor, welches behandelt werden muss.

Mehr als nur ein Drink zum Abendessen:

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Ein weiteres Warnsignal, woran du einen Alkoholiker erkennen kannst, ist, dass dieser zu Tageszeiten Alkohol trinkt, an denen dies eigentlich unüblich ist. Beispiele für solche unüblichen Tageszeiten sind morgens, in der Mittagspause, nach dem Feierabend, usw.

Schnelles Aufbrausen:

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Wird von Alkohol oder auch über die Probleme eines exzessiven Alkoholkonsums gesprochen, so reagieren viele Alkoholiker verärgert und wütend. Das liegt unter anderem daran, dass der Alkohol mit der Zeit das Gehirn des betroffenen Menschen verändert und diese rücksichtsloser und egoistischer werden lässt.

Entzug und das Konsultieren professioneller Hilfe:

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Um dem Problem der Alkoholsucht Herr zu werden, ist der erste und wichtigste Schritt zur Besserung die Einsicht, dass hier wirklich ein Problem vorliegt. Nach der Einsicht sollte sich ein Alkoholiker professionelle Hilfe suchen und es ist empfehlenswert, einen Entzug in einer speziellen Einrichtung anzutreten, um anschließend ein Leben ohne den Alkohol leben zu können.

Austauschen der schlechten Gewohnheit durch eine gute:

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Um sich endgültig von der Alkoholsucht zu verabschieden, ist es wichtig, dass die schlechte Gewohnheit, sprich der exzessive Konsum von Alkohol, durch eine gute Gewohnheit ersetzt wird. Diäten sollten durchgeführt werden, besonders mit gesunder, vitaminhaltiger Kost. Es kann allerdings auch vorkommen, dass Menschen auf Grund schlimmer Erlebnisse in die Alkoholsucht rutschen. Aus diesem Grund ist es in einigen Fällen wichtig, die Wurzel des Problems zu behandeln. Hier kann ein Therapeut weiterhelfen.

Nicht rückfällig werden:

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Um eine Sucht zu überwinden, die einen womöglich jahrelang begleitet hat, ist es wichtig, geduldig zu sein. Durchhalten lohnt sich garantiert und ermöglicht es, die Alkoholsucht zu überwinden. Hier kann sich die betroffene Person auch selbst helfen, indem diese ihre Gedanken niederschreibt und so eine gewisse Erleichterung erfährt.

Du solltest diesen Artikel unbedingt mit deinen Freund und Verwandten teilen, um diese über das Thema Alkoholsucht und wie dieses zu erkennen und bekämpfen ist zu informieren.