25 Symptome der Glutenintoleranz, die Du nicht ignorieren solltest

Undefinierbar treten etliche Beschwerdebilder auf und werden zur unerkannten Qual. Verdauungsbeschwerden, Konzentrationsschwäche, Gelenkbeschwerden, Migräne und Erschöpfungszustände säumen das Bild einer Glutenintoleranz. Nicht immer im Diagnose-Repertoire der Ärzte vorhanden, tappen diese bei Symptomkomplexen im dunklen.

Denn die Ursachenforschung und Heilmaßnahmen sind dabei rar gesät.Doch die Natur hilft heilen und hält einiges an wertvoller Urkraft parat. Folgeerkrankungen chronischer Art sind nämlich an der Tagesordnung, wenn dem Organismus nicht in natürlicher Form umfangreich geholfen wird. So setzten viele Betroffen auf die „Eigeninitiative" und lernen ihren Körper neu kennen.

So kannst auch Du mit kleinen Schritten eine große Wirkung im Kampf gegen die Glutenintoleranz erzielen. Ein Spuk der ein Ende finden kann und einen Anfang, mit mehr Lebensgefühl und Wohlbefinden hervorruft. Unsere Ernährung ist der Motor für Kraft und Energie. Genau diese muss definiert und perfektioniert werden. Doch viele werden sich die Frage stellen, was sind Gluten überhaupt und wie kann ich sie meiden? Gluten ein unüberwindbares Hindernis? Hinter dem Wort steckt die Autoimmunkrankheit (Zöliakie), die auf die Unverträglichkeit des Weizeneiweißes „Gluten" hinweist. Doch nicht nur Weizen ruft unzählige Beschwerden hervor.

Ebenso können Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer aber auch Urgetreidearten wie Kamut, Emmer und Einkorn Leitbilder hervorrufen. Ein Speicherprotein mit Klebeeigenschaften, dass vielen Betroffenen Einschränkungen beschert und ein Sammelsurium an Begleitsymptomen mit sich bringt.

Doch genau diese solltest Du nicht ignorieren und genau auf Dein Bauchgefühl hören. Glutenintoleranz – 25 Symptome die daraufhinweisen Die Liste ist lang die meist mit einem langen Leidensweg verbunden ist. Vieles wird Dir sicher bekannt vorkommen, ohne gleich auf eine Glutenintoleranz zu schließen. Dabei setzt sich ihre Symptomatik wie ein Puzzle zusammen:


Bauchschmerzen mit Folgeerkrankungen

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Oft tritt die Unverträglichkeit im Wechsel auf. Blähungen, Verstopfungen und Durchfall, gepaart mit Bauchkrämpfen und dem dazugehörigen unangenehmen Völlegefühl. Häufig anhaltende Symptome, wenn Gluten mit im Spiel sind. Dein Bauch ist dabei wie ein Gehirn und zeigt Dir sofort auf, wenn mit Deine Ernährung nicht mit Deinem Körper harmoniert.

Zyklusstörungen - Gegen den weiblichen Rhythmus


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Vielen Frauen ist sie bekannt und wird meist durch den Eisenmangel hervorgerufen. Gerade Eisen bewirkt im Blut die Bildung des roten Blutfarbstoffs. Ein wichtiger Kreislauf, der wiederum für die Sauerstoffspeicherung, die Stoffwechselprozesse und das Zellwachstum eine große Rolle spielt. Bei einer Glutenintoleranz wird die Aufnahme gestoppt und es treten Mangelerscheinungen auf.

Fruchtbarkeitsstörungen – Kein Nachwuchs in Sicht


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Im Organismus entsteht eine Immunreaktion die folglich Antikörper bilden. So richtet sich der Körper gegen sich selbst und den bevorstehenden Nachwuchs. Diese verhindert das Einnisten des Embryos. Desweiteren hemmt die Glutenunverträglichkeit die Gefäßneubildung in der Gebärmutter. Das kann vermehrt zu Fehlgeburten führen und weiterhin Antikörper in diesem Gebiet aufzeigen.

Durchfall – Ein nährstoffkompatibler Entzug


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Zöliakie-Patienten ist er chronische Durchfall wohl bekannt. Schmerzhaft, wässrig, übel riechend sind die Anzeichen schlechthin. Teilweise tritt die Symptomatik explosionsartig auf und das selbst bei festem Stuhlgang. Die Folge können dann Hämorriden sein, wenn die Konsistenz und Beschaffenheit fehlt. Ein chronischer Zusammenhang der mit der Glutenintoleranz oftmals einhergeht.

Verstopfung – Nichts geht mehr


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Nicht immer das übliche Leitbild, dennoch ein Hinweis darauf. Der Darminhalt wird nur langsam und unregelmäßig fortbewegt. Die beschädigten Zotten sind infiziert und daher nicht mehr in der Lage nährstoffkompatibel zu arbeiten. Häufig wird die Verstopfung von Schmerzen, Blähungen und auch Durchfall-Episoden begleitet.

Gewichtsverlust – Nicht immer kontrollierbar


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Sind die Zotten der Dünndarmschleimhaut durch die Zöliakie geschädigt, so erschwert dies die Aufnahme von wertvollen Nährstoffen. Dabei können sich die Dünndarmzotten komplett zurückziehen und die Nährstoffe nicht mehr im Blut transportiert werden. Demzufolge treten nicht zu unterschätzende Mangelerscheinungen auf. Im Laufe der Zeit führen diese zu einem radikalen Gewichtsverlust.

Appetitlosigkeit – Hungern ohne Hungergefühl


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Bei der Glutenintoleranz tritt nach und nach die unvermeintliche Appetitlosigkeit auf. Das Hungergefühl nimmt daher rapide ab, da die Magen- und Darmflora bis auf weiteres geschädigt ist. So werden Nährstoffe in Mengen ausgeschieden, aber dem Organismus nicht mehr ausreichend zugeführt. Auch der Reparaturmechanismus wird allmählich außer Kraft gesetzt.

Schwindel – Die Welt dreht sich


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Ist Dir oft schwindelig und siehst Du die Welt nur durch einen grauen Schleier? Dann können Gluten die Folge Deiner Schwindelanfälle sein. Viele Betroffene verlieren zunehmend ihren Gleichgewichtssinn. Kein gutes Gefühl und zudem mit einer weiteren Unfall- und Verletzungsgefahr behaftet. Die Glutenunverträglichkeit hat somit weitreichende und nicht zu unterschätzende Folgen.

Stimmungsschwankungen – Bahn- und Talfahrt der Gefühle


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Leicht Reizbar, schlecht gelaunt, missmutig und nicht mit Dir im Reinen? Dein Magen wird durch den Verzehr von Gluten aus dem Gleichgewicht gebracht. Daher treten Stimmungsschwankungen auf, die mit der Zeit zu Depressionen führen können. Der Verzehr von Gluten sollte daher wohlüberlegt sein und bei auftretenden Stimmungsschwankungen, eine Glutenintoleranz in Betracht gezogen werden.

Chronisch Müde


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Erschöpft, müde und antriebslos verlieren die Betroffenen mehr und mehr Lebenskraft. Dies ist der Fall, wenn Dein Körper keine Gluten verarbeiten und verstoffwechseln kann. Er führt damit einen ausweglosen Kampf, gegen die unerwünschte Eiweißzufuhr. Dazu benötigt er jede Menge Energie, die im Kraft und nachfolgend auch die Gesundheit rauben kann.

Schlafstörungen lassen schnell altern


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Schlafstörungen und eine gestörte Nachtruhe sind bei einer Glutenintoleranz an der „Tagesordnung". Dies haben jüngste und aufschlussreiche Studien an Probanden ergeben. Die Gluten bewirken dabei Durchschlafstörungen und die Unfähigkeit einschlafen zu können. Folglich entstehen durch den Schlafentzug, Depressionen, Anspannungen, eine gewisse Reizbarkeit und Erschöpfungszustände. Das wiederum kann zu Nervosität und Konzentrationsschwäche führen.

Dunkle Augenringe


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Selbst die unansehnlichen dunklen Augenringe die für jedermann sichtbar sind, entstehen durch eine Glutenintoleranz. Kein schöner Anblick, der durch einen stetigen Nährstoffmangel langsam aber sicher einhergeht. Dies bewirkt der unausgeglichene Biorythmus der dieses Manko beschert. Meist zeigt dies der morgendliche Blick in den Spiegel, die schonungslose Wahrheit der Autoimmunkrankheit.

Chronische Migräne


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Wer kennt sie nicht und schiebt dieses „Leiden" auf Kummer und Stress. Doch treten die Kopfschmerzen etwa 30 bis 60 Minuten nach dem Essen auf, kann es sich um einer Glutenunverträglichkeit handeln. Essen das im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Ist dies der Fall, stelle Deine Ernährung von heute auf morgen um.

Depressionen – Das Leiden der Nation


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Gerade Menschen die an einer Zöliakie erkrankt sind, sind in erhöhtem Maße Suizid- und Depressionsgefährdet. So liegen die Betroffenen über dem Durchschnitt, was eine Studie zur Ernährungswissenschaft aufzeigt. Um ein Risiko beider Faktoren zu minimieren, empfiehlt es sich auf eine glutenfreie Kost umzusteigen. Somit werden auch Essstörungen beiseite geräumt.

Konzentrationsschwierigkeiten sind an der Tagesordnung


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Dichter und Denker werden nicht geboren, sondern erschaffen. Um dem Gehirn-Nebel zu entweichen, sind Gluten tabu. Sie sorgen für Verwirrtheit, Konzentrationsschwäche und führen auch zu temporären Gedächtnisverlust. Symptome die nach und nach verschwinden, wenn die Autoimmunerkrankung rechtzeitig erkannt wurde. So ist die glutenfreie Ernährung kein Verzicht, sondern eine Wohltat für Körper und Geist.

Hautprobleme – Der Spiegel der Seele


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Eine schlechte Verdauung verleiht meist auch ein schlechtes Hautbild. Pickel, Ekzeme, Hautrötungen, Jucken und die Schuppenflechte sind dann die unansehnlichen Folgen. Deine Haut wird durch eine Überreaktion des Immunsystems geschädigt. Gluten könnten hierfür die Ursache sein, die Deiner Haut zu Leibe rücken. Die vielen Antikörper reagieren über und irritieren strukturbedingt die Hautoberfläche.

Reibeisenhaut – Trocken und spröde


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Unser größtes Organ leidet. Nicht nur eine Glutenunverträglichkeit, auch Defizite in der Ernährung sind für die Verhornungsstörung der Haarfollikel verantwortlich. Meist treten die Symptome an den Oberschenkeln und Oberarmen auf. Eine geschädigte Darmwand hat diesen Prozess zur Folge. Unterstützend können Vitamin A und D sowie essentielle Fettsäuren für eine deutliche Verbesserung führen.

Blasse Haut – Nicht immer vornehm


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Nicht nur zu wenig Sonne, auch der Hauttyp an sich kann eine gewisse Blässe aufweisen. Tritt diese plötzliche auf, ist dies ein Hinweis auf eine Veränderung. Etwas stimmt im Körper nicht und der fahle Teint deutet darauf hin. Ernste Probleme wie eine Blutarmut, resultieren daraus die zudem eine Mangelerscheinung aufweisen.

Gelenk- und Knochenschmerzen


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Gerade die Glutenintoleranz zeigt deutliche Spuren im Bewegungsapparat. Beschwerden in Gelenken und Knochen sind daher keine Seltenheit. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen letztendlich die Folge. Ein Resultat der verminderten Aufnahme von Nährstoffen, die durch den Aufbau der Dünndarmschleimhaut verhindert wird. Diese verursacht zusätzlich Gelenkentzündungen die zudem chronisch vonstattengehen.

Fibromyalgie - Schmerzhaft und chronisch


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Die Ursache der Fibromyalgie ist derzeit noch unbekannt. Es wird davon ausgegangen, dass die Ernährung einen hohen Anteil daran nimmt. Daher ist sie glutenfrei zu empfehlen um Schmerzen an Sehen, Bänder, und Muskeln deutlich zu verhindern. So ist eine erfolgreiche Therapie mit dazugehörigem Wohlbefinden, eine Wohltat für Körper und Geist.

Entzündungen im Mundraum


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Auch die Mundhöhle ist bei der Autoimmunkrankheit stark betroffen. Extraintestinale Symptome wie Aphten und Entzündungen deuten drauf hin. Auch sie unterliegen der gestörten Nährstoffaufnahme und führen zu Mangelerscheinungen. Daher sollte der Mundraum stets im Auge behalten werden. Die Glutenunverträglichkeit ist somit ein weitreichendes Gebiet in unserem Organismus.

Gefühlsstörungen und Nervenschädigungen


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Neuropathische Veränderungen betreffen bei dieser Verlaufsform die Sinnesnerven, sowie Fein- und Grobmotorik. So können Taubheitsgefühle, ein Kribbelgefühl, und eingeschlafene Hände und Füße darauf hinweisen. Desweiteren stellt sich eine Gefühlslosigkeit ein, die auch die Nerven der Gesichtsmuskeln betreffen kann. Diese Nervenstörungen sind durch die Aufnahme von Gluten möglich.

Epilepsie – Eine zerebrale Verkalkung


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Eine seltene Krankheit die durch einen multikomplexen Vorgang hervorgerufen wird. Die Zöliakie-Epilepsie ist ein zerebrales Verkalkungssyndrom auch (CEC) genannt. Eine intestinale Autoimmunkrankheit die ebenso durch die Aufnahme von Gluten hervorgerufen werden kann. Typische Krämpfe sind dann die Anzeichen der zerebralen Verkalkung. Diese Kombination nimmt den Betroffenen einiges an Lebensqualität.

Haarausfall – Ein haariges Problem


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Durch eine Glutenintoleranz entstehen wie schon berichtet Mangelerscheinungen. Gerade Eisen, Vitamin A und C sind dem Haarwachstum jedoch förderlich. Sie werden durch die wenigen Nähstoffe entzogen. Das führt zu einem beeinträchtigten Haarwachstum und bedingt durch den Eisenmangel zu Erschöpfungszuständen. Stress, Müdigkeit und psychische Belastungen runden das Gesamtbild des Haarausfalls ab.

Laktoseintoleranz und Glutenintoleranz


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Oft treten beide Verlaufsformen auf und weisen zudem auf eine Unverträglichkeit gegen Milcheiweiß hin. So müssen die Betroffenen mehreren Komponenten in der Nahrungskette aus dem Wege gehen. Nicht nur Getreide, sondern auch Milch, Käse und Joghurt in jeglicher Art. Nur so können Symptome und Beschwerden gelindert werden.